Expertenwissen zum Nachlesen:
Glossar, Downloads & Webtipps

Sie möchten Informationen aus unseren Videos nachlesen? Dann finden Sie hier nützliche Übersichten, Begriffserläuterungen und weiterführende Weblinks.

Tabelle: Nahrungsergänzungsmittel rund um die Schwangerschaft und ihre Inhaltsstoffe im Überblick

  Elevit® 1
ab Kinderwunsch
bis 12. SSW
Elevit® 2
ab 13. SSW
Elevit® 3
Stillzeit
Femibion® 0
BabyPlanung
Femibion® 1
Frühschwangerschaft
Femibion® 2
Schwangerschaft & Stillzeit
Folio forte® Phase 1
Kinderwunsch & Schwangerschaft
Folio® Phase 2
Schwangerschaft & Stillzeit
Orthomol natal®
Hersteller Bayer Bayer Bayer Merck Merck Merck Steripharm Steripharm Orthomol
tägliche Dosierung 1 Tbl. 1 Kps. 1 Kps. 1 Tbl. 1 Tbl. 1 Tbl. + 1 Kps. 1 Tbl. 1 Tbl. Granulat +
3 Kps. oder
5 Tbl. + 3 Kps.
FOLSÄURE
Folsäure 800 μg 400 μg 500 μg 800 μg 800 μg 400 μg 800 μg 400 μg 500 μg
davon Metafolin®* 451 μg 226 μg - 452 μg 452 μg 226 μg - - -
WICHTIGSTE MINERALSTOFFE UND SPURENELEMENTE
Jod 150 μg 150 μg 225 μg 150 μg/- 150 μg/- 150 μg/- 150 μg/- 150 μg/- 150 μg
Eisen 14 mg 14 mg 9 mg - - - - - 5 mg
Zink 11 mg 10 mg 10 mg - - - - - 5 mg
Selen 60 μg 60 μg 55 μg - - - - - 30 μg
OMEGA-3-FETTSÄUREN
DHA - 200 mg 200 mg - - 200 mg - - 300 mg
Eicosapentaensäure (EPA) - 80 mg 38 mg - - - - - 40 mg
WEITERE INHALTSSTOFFE
Lutein - - 250 μg - - - - - -
Vit. A**, B1, B2, B6, B12, C, D, E, Niacin, Kupfer, Mangan, Calcium, Pantothensäure, Biotin, Magnesium Vit. B1, B2, B6, B12, C, D, E, Provitamin A**, Niacin, Kupfer, Pantothensäure, Biotin, Magnesium Vit. B1, B2, B6, B12, C, D, E, Provitamin A, Niacin, Pantothensäure, Biotin, Calcium Vit. B2, B6, B12, D, E Vit. B1, B2, B6, B12, C, D, E, Niacin, Pantothensäure, Biotin Vit. B1, B2, B6, B12, C, D, E, Niacin, Pantothensäure, Biotin Vit. B12, D Vit. B12, D Vit. B1, B2, B6, B12, C, E, K, D, Niacin, Pantothensäure, Biotin, Provitamin A, Kupfer, Molybdän, Chrom, Calcium, Magnesium, Milchsäurebakterien
Legende: DHA = Docosahexaensäure · Kps. = Kapsel · Tbl. = Tablette · Vit. = Vitamin * Metafolin® ist eine eingetragene Marke der Merck KGaA, Darmstadt, Germany ** Sichere Tageshöchstgrenze laut EFSA: 3000 μg RE; Elevit® 1: 770 μg RE; Elevit® 2: 770μg RE; Elevit® 3: 1081μg RE

Wichtige Nährstoffe und Gesundheitsbegriffe rund um die Schwangerschaft verständlich erklärt

Der Body-Mass-Index (BMI) ermöglicht die Bewertung des Körpergewichts von Menschen in Relation zu ihrer Körpergröße. Weil der BMI weder Statur, Geschlecht oder die indivi-duelle Konstitution des Körpers mit Muskeln und Fettgewebe berücksichtigt, stellt der BMI nur einen groben Richtwert dar.

BMI = Körpermasse in Kilogramm Körpergröße in Metern2
BMI-Tabelle (Einteilung nach WHO, 2008 )
Kategorie BMI
Untergewicht Weniger als 18,5
Normalgewicht 18,5 – 24,9
Übergewicht 25 – 29,9
Starkes Übergewicht (Adipositas Grad I) 30 – 34,9
Adipositas Grad II 35 – 39,9
Adipositas Grad III 40 oder mehr
Mit rund einem Kilogramm ist Calcium der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Organismus. 99 Prozent davon sind in Knochen und Zähnen gebunden. Innerhalb der Zellen kommt Calcium eine entscheidende Bedeutung bei der Erregung von Muskeln und Nerven, dem Glykogen-Stoffwechsel, der Zellteilung sowie der Aktivierung einiger Enzyme und Hormone zu. Außerhalb der Zelle besitzt Calcium eine wichtige Funktion bei der Blutgerinnung.
Der Mikronährstoff Eisen ist ein wichtiger Bestandteil bei der Bildung der roten Blutkörperchen. Damit hat Eisen eine elementare Bedeutung beim Transport des Sauerstoffs durch den Körper. Durch den Anstieg des mütterlichen Blutvolumens sowie durch das Wachstum von Fötus und Plazenta haben Schwangere einen erhöhten Bedarf an Eisen. Eine ausreichende Versorgung trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei. In Verbindung mit Vitamin C kann der Körper den Mikronährstoff Eisen am besten verwerten. Koffein und Milchprodukte dagegen hemmen die Aufnahme.

Rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse und verschiedene Getreide sind reich an Eisen. Die empfohlene Verzehrmenge an Eisen beträgt für Schwangere 30 Milligramm und für Stillende 20 Milligramm pro Tag.
Der Begriff Enzympolymorphismus beschreibt das Auftreten genetisch bedingter, biochemisch unterscheidbarer Varianten von Enzymen und äußert sich oft in verminderter oder gesteigerter Enzymaktivität im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung. Enzympolymorphismus tritt häufig ohne Krankheitswert für den Betroffenen auf und macht manchmal durch eine individuell unterschiedliche Verträglichkeit von Medikamenten oder Nahrungsmitteln auf sich aufmerksam.
Eine Ernährungspyramide – häufig auch als Lebensmittelpyramide bezeichnet – ist eine Empfehlung zur Ernährung, die aufgebaut ist wie eine Pyramide. Repräsentiert werden die relativen Mengenverhältnisse von Lebensmittelgruppen, die für eine gesunde und ausgewogene Ernährung empfohlen werden.
Essenzielle Fettsäuren sind lebenswichtige Fette, die vom menschlichen Körper für den Aufbau von Zellmembranen und zur Steuerung lebenswichtiger Prozesse des Organismus benötigt werden und über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Dazu gehört z.B. die Omega-3-Fettsäure DHA.
Folsäure und die in den Lebensmitteln natürlicherweise vorkommenden Folate gehören zu den B-Vitaminen. Sie werden für Zellteilungs- und Wachstumsprozesse benötigt. Vor allem zu Beginn der Schwangerschaft besteht durch eine unzureichende Folatversorgung ein erhöhtes Risiko für angeborene Fehlbildungen (Neuralrohrdefekte), die das Gehirn und/oder das Rückenmark des Kindes betreffen. Da viele Frauen in den ersten Wochen noch gar nicht von ihrer Schwangerschaft wissen, sollten Frauen mit Kinderwunsch bereits zirka vier Wochen vor Beginn der Schwangerschaft mit der täglichen Einnahme von Folsäure Supplementen beginnen. Die empfohlene Verzehrmenge an Folaten beträgt für Schwangere 550 Mikrogramm pro Tag.
Das Spurenelement Jod trägt im menschlichen Körper zur gesunden Funktion der Schilddrüse bei. Die Schilddrüse sorgt für den Energiestoffwechsel in den Zellen. Jodmangel wird mit einer Beeinträchtigung der kognitiven Entwicklung assoziiert. Seefische sind reichhaltig an Jod. Die empfohlene Verzehrmenge an Jod beträgt für schwangere Frauen 230 Mikrogramm täglich und für Stillende 260 Mikrogramm.

Die generelle Unterversorgung mit Jod ist in Deutschland in den vergangenen Jahren durch Anreicherungen in Salz und Mehl zurückgegangen. Trotzdem liegt die durchschnittlich verzehrte Menge immer noch unter der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen täglichen Zufuhrmenge. Daher sollten Schwangere täglich 100 bis 150 Mikrogramm Jod zusätzlich zur Nahrung zuführen.
Gemeinsam mit Fetten und Eiweißen zählen Kohlenhydrate zu den wichtigsten Energielieferanten, die in der Nahrung enthalten sind. Sie stellen dem Gehirn und dem Bewegungsapparat schnell verfügbare Energie zur Verfügung und sind vor allem in Kartoffeln, Reis, Nudeln und Getreide enthalten.
Eine Listeriose ist eine Infektionserkrankung, die durch Bakterien (Listerien) verursacht wird. Eine Infektion erfolgt meist über den Kontakt mit Lebensmitteln. Listerien können sich in rohem Fleisch, Fisch, Geflügel oder auch in pflanzlichen Lebensmitteln befinden. Bei der Infektion einer schwangeren Frau können die Erreger über die Plazenta auf das Ungeborene übertragen werden. Auch während der Geburt ist eine Ansteckung des Babys möglich. Vorbeugen kann man einer Listeriose durch das ausreichende Erhitzen von Lebensmitteln. Nahrungsmittel, die nicht erhitzt werden, sollten immer gründlich gewaschen werden. Während der Schwangerschaft sollten Frauen auf rohen Fisch, rohes Fleisch und Rohmilchprodukte sowie Rohmilch verzichten.
Lutein ist ein Carotinoid, das als Vorstufe des Vitamin A bezeichnet werden kann. Es kann die Entwicklung des kindlichen Auges günstig beeinflussen und bietet Schwangeren einen doppelten Schutz. Lutein wirkt wie eine „innere Sonnenbrille“ und schützt die empfindliche Netzhaut indem es schädliche Strahlen herausfiltert. Gleichzeitig wird ein Schutzmechanismus gegen freie Radikale gebildet.
Metafolin® nennt sich die bioaktive Form der Folsäure. Sie zählt zu den lebenswichtigen B-Vitaminen und spielt eine Schlüsselrolle bei vielen Stoffwechselprozessen und der Zellteilung. Bei einer Schwangerschaft unterstützt Metafolin® den Verschluss des Neuralrohrs und trägt somit zur gesunden Entwicklung des Embryos bei.
Die Nationale Verzehrsstudie II (NVS II) ist eine bundesweite Untersuchung zur Ernährungssituation. In Auftrag gegeben wurde die NVS II vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Ziel der Studie war es, für Deutschland repräsentative Daten zum üblichen Verzehr an Lebensmitteln aufzuzeigen. Untersucht wurden Jugendliche und Erwachsene zwischen 2005 und 2007. Aus den Verzehrsdaten waren Rückschlüsse möglich, welche Nährstoffe die Bürger zu sich nehmen. Gegenstand der Untersuchungen war zum Beispiel, wie hoch der Fettanteil der täglichen Kost ist und welche Vitamine und Mineralstoffe mit der Nahrung aufgenommen werden.
Als Neuralrohrdefekt (Spina bifida) bezeichnet man Störungen des Verschlusses oder der Verschmelzung des Neuralrohrs. Umgangssprachlich wird auch häufig von einem offenen Rücken gesprochen. Die Beschwerden und Behinderung des Kindes aufgrund dieser Fehlbildung sind unterschiedlicher Ausprägung und können beispielsweise Empfindungsstörungen oder Muskellähmungen umfassen, aber auch so gravierend ausfallen, dass sie zum Abort führen. Folsäuremangel in der Schwangerschaft kann die Verschmelzung bzw. den Verschluss des Neuralrohrs negativ beeinflussen.
Das Neuralrohr ist eine Gewebestruktur des Embryos, die ab dem 25. Entwicklungstag entsteht und mit dem Verschluss gegen Ende der vierten Entwicklungswoche abgeschlossen ist. Das Neuralrohr entsteht durch die Annäherung und Verschmelzung der beiden Neuralfalten. Das Neuralrohr gilt als Vorläuferstruktur des Nervensystems.
Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die als wichtiger Baustein für Zellmembranen benötigt werden. Besonders wichtig ist die Docosahexaensäure (DHA). Sie wird in den Nervenzellen und in der Netzhaut des Auges angereichert und unterstützt die normale Entwicklung des Gehirns und der Augen des Kindes. Die positive Wirkung stellt sich ein, wenn Schwangere und Stillende zusätzlich zu der für Erwachsene empfohlenen Tagesdosis von 250 Milligramm Omega-3-Fettsäuren (DHA und EPA = Eicosapentaensäure) täglich 200 Milligramm DHA einnehmen.
Unter oxidativem Stress versteht man eine ständig überschießende Bildung reaktiver Sauerstoffverbindungen im Körper. Werden zu viele freie Radikale gebildet zu deren Abbau keine ausreichenden antioxidativen Schutzmechanismen vorhanden sind, entsteht ein sogenannter oxidativer Stress.
Eine Präeklampsie beschreibt eine Bluthochdruckerkrankung, die eine Schwangerschaft und das Wochenbett betreffen kann. Ein Bluthochdruck während einer Schwangerschaft tritt bei rund fünf bis sieben Prozent aller Schwangerschaften in Europa auf. Erstgebärdende und Frauen über 35 Jahren sind häufiger betroffen. Mehrlingsschwangerschaften, ein vorbestehender Bluthochdruck, Fettleibigkeit oder Diabetes mellitus sowie eine Präeklampsie in einer vorhergehenden Schwangerschaft zählen zu den Risikofaktoren. Zu den Leitsymptomen zählen neben einem erhöhtem Blutdruck auch Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit, Sehstörungen sowie Übelkeit und Erbrechen.
Selen zählt zu den Halbmetallen und ist eines der stärksten Antioxidantien. Es gilt als essenzielles Spurenelement und ist somit ein lebensnotwendiger Stoff, den der Mensch dem Körper über die Nahrung zuführen muss. Es sollte bereits in der Kinderwunsch-Phase ausreichend Selen zugeführt werden. Ein Mangel an Selen kann beim Mann die Aktivität der Spermien beeinträchtigen. Im weiblichen sowie männlichen Organismus trägt es dazu bei, die Zellen vor oxidativen Stress zu schützen. Somit ist Selen bereits in der Kinderwunschphase sehr wichtig. Die empfohlene Verzehrmenge für Schwangere beträgt 60 Mikrogramm und für Stillende 75 Mikrogramm.
Als Spina bifida (Neuralrohrdefekt) bezeichnet man Störungen des Verschlusses bzw. der Verschmelzung des Neuralrohrs. Umgangssprachlich wird auch häufig von einem offenen Rücken gesprochen. Die Beschwerden und Behinderung des Kindes aufgrund dieser Fehlbildung sind unterschiedlicher Ausprägung und können beispielsweise Empfindungsstörungen oder Muskellähmungen umfassen, aber auch so gravierend ausfallen, dass sie zum Abort führen. Folsäuremangel in der Schwangerschaft kann die Verschmelzung und den Verschluss des Neuralrohrs negativ beeinflussen.
Als Spurenelemente werden in aller Regel chemische Elemente bezeichnet, die nur in geringer Konzentration oder Spuren vorkommt. Das Fehlen oder eine Mangelversorgung an essenziellen Spurenelementen kann Mangelerkrankungen hervorrufen. Spurenelemente werden üblicherweise mit der Nahrung aufgenommen, die diese Elemente erhalten.
Tierische Fette werden entweder direkt über Fleisch, Wurst oder auch über Schokolade und Fertigmahlzeiten aufgenommen. Auch Schlachtfette wie Schmalz oder Eier sowie Milchprodukte enthalten tierische Fette. Diese Fette sollten nach Möglichkeit nur selten aufgenommen werden, weil sie nur einen geringen Anteil ungesättigter Fettsäuren enthalten. Tierische Fette lagert der Körper häufig direkt im Fettgewebe ein. Die übermäßige Aufnahme von tierischen Fetten kann zu Übergewicht, einem hohen Cholesterinspiegel im Blut und möglicherweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.
Eine Toxoplasmose ist eine durch den Parasiten Toxoplasma gondii hervorgerufene Infektionskrankheit. Besonders in der Schwangerschaft kann eine Toxoplasmose zu schweren Komplikationen führen.
Bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft ist eine Übertragung über die Plazenta auf das ungeborene Kind möglich. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion des Embryos steigt mit der Dauer der Schwangerschaft. Demgegenüber sinkt die Schwere der Infektion je länger die Schwangerschaft andauert. Bei einer medikamentösen Therapie kommt es zum Verlust an Folat. Durch eine Gabe von Folinsäure kann dem entgegengewirkt werden. Außerdem sind während der Behandlung regelmäßige Kontrollen des Blutbildes nötig.
Eine Schwangerschaft dauert 40 Wochen oder zehn Monate. Diese Berechnung beginnt etwa zwei Wochen vor der Befruchtung mit dem letzten Tag der Regelblutung. Die Schwangerschaft wird in Drittel aufgeteilt, die jedoch nicht alle gleich lange andauern. Das 1. Trimester reicht von der 1. – 12. Schwangerschaftswoche. Das 2. Trimester dauert von der 13. bis 28. Schwangerschaftswoche und das 3. Trimester von der 29. bis 40 Schwangerschaftswoche. Eine weniger gebräuchliche Rechnung ordnet dem 2. Trimester die Schwangerschaftswochen 13 bis 24 zu und dem 3. Schwangerschaftsdrittel die Wochen 25 bis 40.
B-Vitamine sind wasserlöslich und unerlässlich für den Stoffwechsel. In der Schwangerschaft benötigen Frauen täglich eine Dosis von 1,2 bis 1,3 Milligramm Thiamin. Vitamin B1 steckt zum Beispiel in Vollkornprodukten, Sonnenblumenkernen, Kartoffeln und grünen Erbsen. Thiamin wird bei Stoffwechselprozessen in allen Organsystemen benötigt.
B-Vitamine sind wasserlöslich und unerlässlich für den Stoffwechsel. Frauen, die sich ein Kind wünschen, und Schwangere sollten täglich 1,3 bis 1,4 Milligramm Riboflavin durch Milch, Fisch, Gemüse oder Vollkornprodukte zu sich nehmen. Wichtig ist dieses Vitamin für den Energiestoffwechsel in allen Körperzellen.
B-Vitamine sind wasserlöslich und unerlässlich für den Stoffwechsel. Der Bedarf einer schwangeren Frau an Vitamin B6 beträgt etwa zwei Milligramm täglich. Bananen, Milchprodukte, Kartoffeln, Fisch, Fleisch oder auch Walnüsse sind reich an Pyridoxin. Das Vitamin ist notwendig für die Bildung roter Blutkörperchen, einen normalen Eiweißstoffwechsel und ebenso wie Vitamin B12 ein wichtiger Partner für Folate/Folsäure.
B-Vitamine sind wasserlöslich und unerlässlich für den Stoffwechsel. Cobalamin wird bei der Bildung der roten Blutkörperchen benötigt und unterstützt die Zellteilung. Zudem trägt es zur Funktion des Nerven- und Immunsystems bei und reguliert den Folsäure-Stoffwechsel. In der Schwangerschaft benötigen Sie täglich 3,5 Mikrogramm. Cobalamin finden Sie vorrangig in Fleisch, Fisch und Milchprodukten.
Vitamin D macht es möglich, dass Calcium aus der Nahrung in die Knochensubstanz gelangen kann. Darüber hinaus trägt Vitamin D zur Erhaltung eines gesunden Immunsystems bei. Vitamin D kann in den Hautzellen unter dem Einfluss von Sonnenlicht gebildet werden. Vitamin D kommt in Seefischen, Eigelb und manchen Pilzsorten vor. Bei fehlender körpereigener Bildung in den Hautzellen liegt die täglich empfohlene Verzehrmenge bei 20 Mikrogramm.
Als Spurenelement trägt Zink bei beiden Geschlechtern zur Fruchtbarkeit und zur Fortpflanzungsfähigkeit bei. Deshalb sollte die ausreichende Zufuhr schon in der Kinderwunsch-Phase sichergestellt werden. Zink kann die körpereigene Produktion des männlichen Hormons Testosteron beeinflussen und so die Qualität und Beweglichkeit der männlichen Spermien unterstützen. Bei Frauen ist Zink wichtig für die Bildung der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron. Beide Hormone spielen bei der Fortpflanzung eine wichtige Rolle. Zink ist zudem schon zu Beginn der Schwangerschaft von großer Bedeutung, da es für die Zellteilung und somit das Wachstum des Fötus notwendig ist. Die empfohlene Menge an Zink beträgt für schwangere Frauen 10 Milligramm.

Webtipps & Links zu Schwangerschaft & Gesundheit

Behörden & Institute

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V: hat viele fundierte Informationen zum Thema Ernährung aufbereitet und bietet mit der Ernährungspyramide eine gute Orientierung, was Sie essen und trinken können.

Familienplanung.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hält viele interessante Artikel zu den Themen Gesundheit rund um Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit bereit.

Schwanger und die Welt steht Kopf? Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet Schwangerschaftsberatung über Telefon und persönlich vor Ort.

Das Netzwerk Gesund ins Leben bietet Eltern leicht verständliche, alltagsnahe und unabhängige Informationen rund um die Gesundheit der Familie.

Eine weitere hilfreiche Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist die Familien-wegweiser.de, die einen Fokus auf finanzielle Unterstützungsangebote für Familien legt.

Schwangerschafts- & Gesundheitsratgeber

Der Schwangerschaftsratgeber gibt nützliche Tipps rund um die Themenbereiche Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit.

Der Fachverlag Gesundheit & Medizin bietet mit dem Ratgeber Mutter-Kind-Gesundheit eine umfangreiche Sammlung interessanter Artikel, die sich vor allem mit dem Thema Ernährung rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit beschäftigen.

Auf Schwanger und Kind beantworten Ärzte und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen viele der Fragen, die sich werdende Mütter und Väter stellen.

Auf dem Portal Eltern.de finden Sie viele interessante leicht verständliche Artikel zu Kinderwunsch, Schwangerschaft und Babyzeit.

Das „Portal für Mütter und Frauen, die es werden wollen“: Mamiweb umfasst eine ganze Sammlung an Themen rund Schwangerschaft, Mutter und Kind.

Ein Plädoyer für das Stillen: Die Stillberatung des Bundesverbandes Deutscher Laktationsberaterinnen IBCLC hilft bei Fragen in der Stillzeit.

Wunschkind e.V. unterstützt Paare mit ungewollter Kinderlosigkeit und hält Informationen, Kontaktmöglichkeiten zu Selbsthilfegruppen und mehr bereit.

Eine Übersicht von Kinderwunschzentren und weiterführende Informationen sowie ein Forum rund um Schwangerschaft finden Sie auf wunschkinder.net